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Nächstenliebe im Alltag

Hallo Helden,

 

heute möchte ich den berühmt berüchtigten Valentinstag als Anlass nehmen, um mal die Nächstenliebe zu betrachten. Valentinstag ist ein Tag in der Welt, an dem es viele Liebenden zum Anlass nehmen sich gegenseitig etwas zu schenken. Am meisten freut es aber sicher die Wirtschaft.

 

Kann man sich nicht jeden Tag mitteilen, dass man sich liebt? Manchmal sind unerwartete Gesten wertvoller und geschätzter, als Geschenke an geplanten Tagen. Der Druck für das perfekte Geschenk an den erwarteten Tagen ist so hoch, dass man quasi gar nicht "das Ultimative" erreichen kann. Aufmerksamkeiten im Alltag können anderen Menschen den Tag auch schon schöner machen. Es braucht nicht viel um jemanden etwas Gutes zu tun.

 

Beim Abenteuer von RoLa bekommen diese auch unerwartet Hilfe von einem Fremden. Milev hilft den Geschwistern sich in der fremden Welt zurecht zu finden und die Ursache der vertauschten Körperteile herauszufinden. Ohne die Unterstützung von Milev und den anderen Bewohnern des Dorfes Nadaluf, wären meine lieben Geschwisterkinder Roy und Lazzy aufgeschmissen. Sie erfahren sofort Nächstenliebe in Form von Gastfreundschaft, großer Hilfsbereitschaft und einfach nur Beistand. Vor allem als Tante bin ich froh, dass es noch solch hilfsbereiten und freundlichen Mitmenschen gibt. 

 

ROLA Erlebnisbuch Milev und RoLa
RoLa bekommen nasse Hilfe von Milev

 

Auch ich habe vor kurzem eine tolle Begegnung gehabt, die viele als nicht so bedeutungsvoll sehen würden. Ich betrachte so etwas aber als nicht selbstverständlich an. Ich war mal wieder spät dran und wollte unbedingt einen Zug erwischen, um rechtzeitig zu einem Termin zu kommen. Davor musste ich eine Fahrkarte kaufen. Gesagt, getan und schnappte mir meine sieben Sachen und rannte zum Gleis. Es war durch verschiedenste Geräuschquellen sehr laut am Bahnhof. Manche Menschen rannten vor und hinter mir, kreuz und quer. Als ich am Gleis schließlich ankam, war der Zug gerade eingefahren. Puh, Glück gehabt, dachte ich. Im nächsten Moment, klopfte mir ein erschöpfter Mann auf die Schulter. Er war völlig außer Puste und ich verstand nicht, was er wollte. Er streckte mir die ganze Zeit eine Fahrkarte entgegen. Ich nickte ihm zu und meinte, er könne mit dieser Fahrkarte mit diesem Zug fahren. Er wollte, dass ich die Fahrkarte nehme und selber nicht einsteigen. Ich bedankte mich, aber verneinte, da ich selber eine Fahrkarte hätte.

 

Als er endlich wieder seine Stimme hatte, wollte ich ihn nur umarmen, aber ich war so perplex und der Zug wollte auch nicht warten. Es kam raus, dass es MEINE Fahrkarte war und ich diese im Automat vergessen hatte. Ich war direkt vor ihm und als er bemerkte, dass dort noch meine Fahrkarte lag , ist er mir den ganzen Weg hinterher gerannt. Ich hätte ihm am liebsten mehr gegeben als nur das Wort "Danke", da er einfach mein Tag gerettet hat. Viele Mitmenschen hätten die Fahrkarte eingesteckt und hätten sich nicht um mein Schicksal gekümmert.

 

Da saß ich nun, im Zug mit meiner Fahrkarte in der Hand und einem breiten Lächeln im Gesicht. So zufrieden und glücklich über diesen tollen Mitmenschen war ich. Das war nicht selbstverständlich und einfach wunderbar!

 

Deswegen möchte ich euch noch wissen lassen, dass heute neben dem Valentinstag auch internationaler Verschenk-ein-Buch-Tag und Tag des Riesenrads ist.

 

Tipp: Traumrausch verlost anlässlich des Verschenk-ein-Buch-Tag unter Anderem das untypische Kinderbuch "ROLA Erlebnisbuch". Hier gelangt ihr zum Gewinnspiel.

Wann ist aus eurer Sicht Nächstenliebe gut und wann sollte man vorsichtig sein?

 

Eure

Für mehr Bilder von meinen Erlebnissen mit RoLa (Neffe & Nichte) besucht gerne mein Instagram Profil.

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